Macht meine AdWords Agentur gute Arbeit?

Wir bekommen regelmäßig Anfragen von Kunden, die bereits AdWords Anzeigen schalten und von Agenturen betreut werden. Doch da die Ergebnisse hinter den Erwartungen zurückbleiben, fragen sich diese Unternehmen:

Wie erkenne ich, ob meine AdWords Kampagnen „gut“ eingestellt sind?

Gleichzeitig blicken wir in den AdWords Konten oftmals in eine Hölle, in der brennende Geldscheine für eine heiße Atmosphäre sorgen.

Ich versuche durch sehr einfache Fragen auch für Laien der komplexen AdWords-Thematik es möglich zu machen, das aktuelle Set-Up zu hinterfragen.

Selbst mit keinerlei Vorerfahrung soll es somit möglich sein, erste Hinweise auf die Qualität der eigenen Kampagnen zu bekommen.  Für eine kostenfreie und umfangreiche und ausführliche Analyse Ihres AdWords Kontos durch pixelrocket bitte einfach eine Mail an uns schicken: hallo ÄT pixel-rocket.de

 

/ Anleitung: Loggen Sie sich in Ihr AdWords-Konto ein. Klicken Sie in der oberen Navigation auf „Kampagnen“. Sie sehen nun in der linken Spalte die einzelnen Kampagnen, wenn Sie hier welche anklicken, sollten sich die dazugehörigen Anzeigengruppen aufklappen. Klicken Sie auf eine einzelne Anzeigengruppe, können Sie sich die Keywords, Anzeigen und weitere Einstellungen ansehen. /

 

Geldverbrenn-Checkliste - Für Einsteiger

  • Es gibt nur eine Kampagne
  • Es gibt nur Anzeigengruppe
  • In den Anzeigengruppen befinden sich deutlich mehr als 15 Keywords
  • In den Anzeigengruppen befinden sich thematisch und vom Wortstamm völlig unterschiedliche Wörter
  • Keywords: Sie haben überwiegend Klickraten unter 1%
  • Keywords: Scrollen Sie ganz nach unten, dort auf „Ausschließende Keywords“ klicken: Die Liste ist leer, es sind keine ausschließenden Keywords vorhanden.
  • Anzeigen: Wenn Sie die Anzeigengruppen durchgehen, sich dann jeweils die Anzeigen dazu ansehen: Die Anzeigen enthalten keinerlei der eingestellten Keywords
  • Anzeigen: Es gibt weniger als drei Anzeigenvariationen pro Anzeigengruppe
  • Kampagnen-Einstellungen: Gehen Sie links auf „Alle Kampagnen“, wählen dann in der Navigation „Einstellungen“ aus
  • Standort: Es sind Standorte und Länder aufgeführt, die gar nicht Ihre Zielregion darstellen
  • Werbenetzwerke: Obwohl Sie Suchanzeigen schalten wollten, ist hier „Alle“ eingestellt. Dies bedeutet, Sie müssen sogar für Anzeigen auf nahezu beliebigen Content-Homepages zahlen.

 

Geldverbrenn-Checkliste - Für AdWords-Erfahrene

  • Keywords: Durchschnittliche Position ist vermehrt schlechter als 4
  • Keywords: Qualitätsfaktor ist vermehrt schlechter als 7
  • Anzeigenerweiterungen: Es gibt keine Standorterweiterungen
  • Anzeigenerweiterungen: Es gibt keine Anruferweiterungen
  • Anzeigenerweiterungen: Es gibt keine Sitelinks-Erweiterungen
  • Änderungsverlauf: Seit mehr als zwei Wochen wurden keinerlei Änderungen vorgenommen
  • Anzeigen: Alle Anzeigen verlinken auf die gleiche URL (Startseite)

 

Wenn Sie von den obigen Kriterien eines bejahen können – sollten Sie uns fix für eine detailliertere Analyse zu Rate ziehen.

Jede der oben genannten Punkte ist generell eine katastrophale Einstellung, die Ihnen bares Geld kostet.

Natürlich kann es im Ausnahmefall auch Gründe für ebendieses geben, dennoch sollten Alarmglocken läuten…

Beispiel für eine solche Fix-Analyse:

 

19.11.2013

Sterne für die AdWords Anzeige

Für einige Anzeigen werden bei der Google-Suche Sterne angezeigt, dies sind Bewertungssterne und zeigen die durchschnittliche Zufriedenheit der bisherigen Kunden an. Viele werbende Unternehmen fragen sich berechtigterweise:

Wie bekomme ich Sterne in meine AdWords-Anzeige?

Google zieht automatisch die Bewertungen für einen Anbieter von diversen Bewertungsplattformen. Doch es gibt bestimmte Kriterien, die alle zutreffen müssen, damit die Bewertungssterne auch in der AdWords Anzeige erscheinen:

  • Anzeigen müssen auf einer der folgenden Google Domains geschaltet werden: .com, .co.uk, .de, .fr oder .nl
  • Die beworbene Dienstleistung muss ein kommerzieller Anbieter von Waren oder Dienstleistungen sein.
  • Für das Unternehmen müssen mindestens 30 Bewertungen verschiedener Kunden der letzten zwölf Monate vorliegen.
  • Durchschnittlich müssen die Bewertungen mindestens 3,5 Sterne erreichen.

Unser Tipp – schauen Sie für Ihre Suchbegriffe, ob Ihre Konkurrenz bereits Sterne in den Anzeigen hat. Falls nicht, ist dies eine großartige Möglichkeit, sich qualitativ abzusetzen. So können geringere Anzeigenpositionen eine womöglich bessere Klickrate als die oberen Anzeigen erhalten.

Wo würden Sie im folgenden Beispiel klicken? Hier können Sterne zu Vertrauen führen, bevor der Kunde Sie kennenlernen konnte:

adwords sterne in anzeigen vergrößern klickwahrscheinlichkeit

Auf diese Weise können durch Bewertungssterne bessere Klickraten, höhere Qualitätsfaktoren und somit geringere effektive Klickpreise erreicht werden. 

Gern helfen wir Ihnen dabei, auch Ihre AdWords Kampagne mit dieser Anzeigenerweiterung zu bereichern. Fragen Sie uns doch direkt.

 

 

01.11.2013

AdWords Tagesbudgets für einzelne Wochentage anpassen

Oft ist es sinnvoll, bei bestimmten Wochentagen mehr oder weniger AdWords-Budget als den Rest der Woche zu verwenden. So haben insbesondere Unternehmen mit direktem Kundenkontakt bestimmte Öffnungszeiten und wollen vielleicht am Wochenende nur 10% des üblichen Tagesbudgets nutzen.

Wie stelle ich also diese angepassten Tagesbudgets so ein, dass ich nicht jedes Mal im Account und am entsprechenden Tag das Budget manuell ändern muss?

Angenommen, meine Kampagne soll Montag bis einschließlich Freitag 100€ Tagesbudget erhalten und Samstag plus Sonntag nur 50€ Tagesbudget.

Zunächst wird das Tagesbudget für die Woche eingestellt, also ganz normal auf 100€. Nun erstellen wir unter dem Eintrag "Automatisieren" und dann "Tagesbudget ändern, sobald..." eine automatische Regel.

Erste Regel: Tagesbudgets Samstag hochsetzen.

Zunächst wird die automatische Regel erstellt, die die Tagesbudgets vom Wochenwert 100€ auf den Wochenendwert 50€ runtersetzt. 

adwords tagesbudget ändern je nach wochentag

Die Einstellungen sind ziemlich selbsterklärend. Bei einer Änderung, die wöchentlich stattfinden soll, muss hier bei "Häufigkeit" entsprechend "Wöchentlich" ausgewählt werden. Beim "min. Budget" sollte man seinen gewünschten Wert für das minimale Tagesbudget einsetzen. Die Uhrzeit muss auf 0:00 Uhr stehen, da das neue Budget ja direkt ab Samstag gelten soll. Den Wert kann sich jeder ausrechnen. Wollen wir 100€ auf 50€ regeln, müssen wir -50% einstellen. Für Faule, die Formel wäre: ( [neues Budget] - [aktuelles Budget] ) / [aktuelles Budget] = Änderungswert. Hier also: -50 / 100 = -0,5 = -50%

Nun noch einen passender Name für die Regel ausdenken, wie "Tagesbudget ändern - Samstag runter". Unbedingt auf "Vorschau" klicken, um die Änderung nachzuvollziehen und zu kontrollieren!

Zweite Regel: Tagesbudget ab Montag hochsetzen.

Im zweiten Schritt wird die Regel erstellt, die am Montag um 0:00 Uhr das Tagesbudget wieder zurücksetzt auf den Ursprungswert. Analog zum obigen Vorgehen erneut eine automatisierte Regel für die relevanten Kampagnen erstellen, einziger Unterschied ist nun die "Automatische Funktion", hier sollte "Tagesbudget erhöhen" ausgewählt werden, schließlich soll es von 50€ wieder auf 100€ gesetzt werden. Dazu den gleichen Wert wie in der ersten Regel verwenden (50%), und wir haben ein funktionierendes System, das unsere Tagesbudgets fürs Wochenende hoch- und danach wieder runterregelt.

Für solche budgetkritischen Einstellungen empfehle ich die Email-Benachrichtigung bei "jeder Ausführung der Regel". So kann direkt nachvollzogen werden, ob die Regeln so funktionieren, wie man es sich vorstellt. Denn hier können schnell geschäftstötende Fehler passieren. Greift beispielsweise die Regel zum Runtersetzen nicht, passiert jeden Samstag eine Erhöhung um 50% der Tagesbudgets, zumindest bei fehlendem "max. Budget"-Wert eine brisante Angelegenheit...

Feiertage mit besonderem Tagesbudget versehen

Für einzelne Feiertage können natürlich ebenfalls die Tagesbudgets in gleicher Funktionsweise eingestellt werden, hier einfach "Einmal" anstatt "wöchentlich" bei der Häufigkeit wählen. Und dann nicht vergessen, am Folgetag ebenfalls eine negierende Regel einzustellen!

 

07.10.2013

Keyword Tool geht im Keyword Planer auf

Private AdWords Nutzer werden oft auf das Keyword-Tool zurückgreifen, wenn es um die Recherche von Keyword-Daten geht. Dieses Tool war bisher frei zugänglich und intuitiv nutzbar. Nun hat Google jedoch die Einstellung des Keyword Tools angekündigt und bereits den Nachfolger zur Verfügung gestellt - den Google Keyword Planer:

adwords-keyword-planer

Es gibt einige Unterschiede zum bisherigen Tool:

  • keine freie Verfügbarkeit, der Nutzer muss ein AdWords Konto besitzen

  • weniger Auswahl in der Recherche der verschiedenen Keyword Optionen

  • Traffic-Daten inklusive mobile (im Rahmen der enhanced campaigns konsequent von Google)

  • Zusammenführung dreier Funktionen: Keyword-Ideen finden, Keyword-Performance-Daten und Keyword-Listen vervielfältigen

Diese Funktionen sind bereits seit längerer Zeit im AdWords Editor in ähnlicher Weise verfügbar:

keyword manager im adwords editor

Letztendlich ist das neue Tool unter dem Gesichtspunkt der Erweiterten Kampagnen zu sehen, die viel stärker Device-übergreifenden Traffic und Conversion-Arten im Fokus haben.

Wie sehr es sich in der täglichen Arbeit bewährt, wird sich noch zeigen - bisher gibt es zumindest keinen Grund, diese Änderung negativ zu sehen!

 

05.07.2013

Optimierungstipps über das AdWords Dimensions-Tab

Es gibt viele Möglichkeiten, in kurzer Zeit enorm wichtiges Wissen aus dem Dimensions-Tab der AdWords Reports zu ziehen! Dies sollte nicht nur sporadisch erfolgen, sondern zu einem regelmäigen Turnus - am besten im Kalender wiederkehrende Ereignisse erstellen. Anbei ein paar Beispiele! (Daten sind teils anonymisiert!)

Wie konvertieren Nutzer aus bestimmten Regionen?

Im Dimensions-Tab kann schnell ausgewertet werden, ob bestimmte Regionen eine besonders schlechte oder gute Conversion-Rate erzielen. So ist es ratsam, Zielstädte und Areale im Regio-Targeting auszuschließen, die konstant gar nicht oder nur sehr teuer konvertieren. 

Wie konvertieren Nutzer zu bestimmten Wochentagen?

konvertierungen-wochentage-adwords-report

Auch Wochentage sind Conversion-relevant! Fällt die Conversion-Rate an bestimmten Wochentagen durchschnittlich mehr als 10% ab, kann an diesen Tagen durch verringerte Gebote Kosten gespart und der Costs/Conv gesenkt werden. Auf der anderen Seite geben die Wochentagsdaten erste Hinweise darauf, wann die Nutzer besonders abschluss-affin sind!

Wie konvertieren Nutzer zu bestimmten Uhrzeiten?

tageszeit-conversion-report-adwords

Es gibt bestimmte Tageszeiten, zu denen die über AdWords generierten Klicks weniger wert sind. Meist befinden sich die Nutzer zu der Zeit nicht in einer Situation, die die gewünschte Conversion wahrscheinlich macht. Diese Erkenntnis sollte genutzt werden, um die Gebote entsprechend anzupassen! Im obigen Beispiel ist eine typische Auswertung zu sehen, in der von 0 bis 6 Uhr morgens die Conversion-Rate deutlich schlechter als im weiteren Tagesverlauf ist. Für eine detailliertere Analyse ist es ratsam, sich die Gesamtdaten aus dem AdWords Konto zu ziehen und über eine Excel Pivotisierung weitere Zusammenhänge zu analysieren - gibt es z.B. Unterschiede in der Tageszeit-Conversion-Rate pro Wochentag? 

Happy Analysing!

 

 

02.07.2013

Flexible Klickpreis-Gebotsstrategien für Google AdWords

Neben manueller Optimierung an der Basis der Keywords gibt es vordefinierte Strategien, die das AdWords System anbietet. Flexible Gebotsstrategien bieten die Möglichkeit, die Gebotsabgabe für Klickpreise strategisch je nach Zielstellung auszurichten. Google hat hier grundsätzlich vier Strategien zur Auswahl:

  1. Klicks maximieren
  2. Ausrichtung auf Suchseitenposition
  3. Ziel-CPA 
  4. auto-optimierter eCPC

flexible Gebotsstrategien einrichten

Wir wollen nun auf die einzelnen Strategien näher eingehen:

1. Klicks maximieren

Mit einem vorgegebenen Budget können die Klicks maximiert werden. Hiermit wird versucht, die Website-Besuche zu maximieren, also möglichst günstigen Traffic für ein gegebenes Budget zu erhalten. Wichtig ist natürlich weiterhin, eine möglichst effiziente Keyword-Auswahl zu haben, ansonsten wird zwar günstiger Website-Traffic generiert, der jedoch zu wenig Qualität besitzt,

2. Ausrichtung auf Suchseitenposition

Falls für den Kunden vor allem die Sichtbarkeit der Anzeigen wichtig ist, kann die Gebotsstrategie auf dieses Ziel eingestellt werden. So könnte (unter der Beachtung eines maximalen CPC-Gebotes) jeweils die erste Suchergebnisseite oder die oberen Anzeigen-Positionen erreicht werden. 

3. Ziel-CPA 

Der CPA ist eine Kennzahl, um die Werbekosten pro Kundenaktion (z.B. Formular-Absendung, Online-Kauf oder Telefonanruf) abzubilden. Wird eine Ziel-CPA Gebotsstrategie verfolgt, ist der Google Algorithmus bemüht, diesen gewünschten CPA einzuhalten und gleichzeitig die Ziele zu maximieren. Diese Strategie ist (natürlich) nur bei Conversion-Tracking über Google möglich und wenn der Account in den letzten 30 Tagen mindestens 15 Conversions erzielt hat. 

4. auto-optimierter eCPC

Eine Mix-Strategie aus manuellem CPC und automatischer CPA-Optimierung. Die Gebote für einzelne Keywords werden weiterhin manuell bestimmt. Doch das System erhöht und senkt die einzelnen Gebote je nach Conversion-Wahrscheinlichkeit. Dabei wird maximal um 30% erhöht (Minimierung bis 100% möglich). 

 

adwords klickpreise bietstrategie

Happy Bidding!

01.07.2013

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